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Pachymetrie - Messung der Hornhautdicke

 

Ein erhöhter Augeninnendruck ist einer der Hauptgründe für die Entstehung des Grünen Stars (Glaukom). Die häufigste Methode zur Messung des Augeninnendrucks ist die sogenannte Applanationstonometrie. Sie beruht darauf, dass die Kraft gemessen wird, die erforderlich ist, um eine definierte Abflachung der Hornhaut zu erreichen. Bei Patienten mit einer durchschnittlichen dicken Hornhaut ist dieses Messverfahren sehr zuverlässig.  

Abweichungen bei dünner Hornhaut

Bei Patienten mit besonders dünner oder besonders dicker Hornhaut können jedoch verfahrensbedingte Fehlmessungen auftreten.  

Bei besonders dünner Hornhaut kann es vorkommen, dass ein zu niedriger Wert gemessen wird, also der tatsächliche Augeninnendruck des Patienten über dem gemessenen Wert liegt. Eine solche Fehlmessung birgt die Gefahr, ein Frühstadium eines Glaukoms zu übersehen.

Optische Pachymetrie und Pachymetrie mittels Ultraschall.

Um diese Fehlerquelle bei der Augendruckbestimmung auszuschließen, sollte ergänzend zur Applanationstonometrie eine Messung der Hornhautdicke erfolgen, die es ermöglicht, die fehlerhaften Werte mit Hilfe eines Korrekturfaktors zu berichtigen und so den tatsächlichen Augeninnendruck zu bestimmen.

Das genaueste Verfahren hierfür ist die optische Pachymetrie. Eine Alternative hierzu ist die Pachymetrie mittels Ultraschall.

Wer zahlt die Messung der Hornhautddicke?

Die Messung der Hornhautdicke mittels Ultraschall ist bei medizinischer Indikation eine Kassenleistung. Die genauere und berührungsfreie optische Pachymetrie wird  als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) angeboten.

Experteninterview

PD Dr. med. Tobias Hudde zum Thema AMD.